Ecogas GmbH

Die Ecogas GmbH ist ein führendes Unternehmen im Bereich innovativer Biogassysteme. Als Anbieter von Gesamtkonzepten umfasst die Angebotspalette alle Dienstleistungen von Konzeption und Planung bis hin zu Realisierung und Wartung. Die langjährige Erfahrung in Fragen der Finanzierung und Kapitalbeschaffung ermöglicht es der Ecogas GmbH maßgeschneiderte Lösungen zu entwickeln und umzusetzen.


News

Inbetriebnahme Markststammdatenregister (MaStR) der Bundesnetzagentur verzögert sich

Da sich  das Marktstammdatenregister noch im Aufbau befindet, können derzeit nur die Netzbetreiber ihr Unternehmen im MaStR registrieren. Für alle anderen Marktakteure -  auch Biogasanagenbetreiber - ist die Nutzung voraussichtlich erst ab Herbst 2017 möglich.

Die Meldepflichten nach der Marktstammdatenregistrieverordnung (MaStRV) sind folgendermaßen zu erfüllen:
 
·         EEG- Anlagen  und deren meldepflichtigen Genehmigungen werden wie bisher über das Anlagenregister erfasst. Dafür gilt eine neue Meldefrist von einem Monat  (bisher 3 Wochen) nach  Inbetriebnahme oder ab Erteilung der Genehmigung. Die Flexprämie darf frühestens 3 Monate vor der geplanten Inanspruchnahme gemeldet werden.
·         Daten nach der Markstammdatenregistrierverordnung sind umfangreicherer. Die Daten, die nach der MaStRV eingetragen werden müssen, nicht aber eingetragen werden können, müssen nachgetragen werden, wenn das Webportal es ermöglicht.
·         Für Bestandsanlagen, für die eine Übernahme der Daten noch nicht möglich ist, gilt eine Frist bis zum 30. Juni 2019.
 
Die Bundenetzagentur weist darauf hin, dass keine Bußgeldverfahren für Verzögerungen entstehen, die sich aus der verspäteten Verfügbarkeit des Webportals ergeben.
 
Es gilt aber zu beachten, dass sich im Falle einer nicht vorgenommen Meldung zum Anlagenregister bzw. zum Marktstammdatenregister die Vergütung auf null reduzieren kann.



Das Marktstammdatenregister (MaStR) löst das Anlagenregister der Bundesnetzagentur ab
 
Am 1. Juli 2017 ist die Marktstammdatenregisterverordnung (MaStRV) in Kraft getreten. Das Marktstammdatenregister (MaStR) löst das Anlagenregister der Bundesnetzagentur ab und wurde ab dem 3. Juli 2017 online gestellt.
Alle Meldungen in Bezug auf Neuanlagen müssen nicht mehr zum Anlagenregister, sondern zum Marktstammdatenregister gemeldet werden. In Bezug auf Neuanlagen muss die Inbetriebnahme der Anlage innerhalb eines Monats nach der Inbetriebnahme zum Marktstammdatenregister gemeldet werden.
Auch Bestandanlagen sind registrierungspflichtig. Betreiber von Bestandseinheiten, die bereits vor dem 01.07.2017 in Betrieb genommen wurden, müssen die bereits in das Register eingetragenen Bestandsdaten bis zum 30.06.2019 überprüfen, gegebenenfalls ergänzen (z.B. die erstmalige Inanspruchnahme der Flexibilitätsprämie oder die Veränderung der installierten Leistung) und die Verantwortung für die Daten übernehmen.
Eine vorsätzlich oder fährlässig nicht oder falsch vorgenommene Registrierung zum Marktstammdatenregister kann mit einer Geldbuße geahndet werden.
Zudem werden Ansprüche auf Zahlungen von Marktprämien, Einspeisevergütungen, Flexibilitätsprämien... nach dem EEG erst fällig, wenn eine Registrierung im MaStR erfolgt ist.



Ihr Finanzpartner der Zukunft - CrowdPartner GmbH

Aktuelles Projekt: Bioenergiedorf Müden - Finanzierung Wärmenetz.

Beteiligen Sie sich ab 100,- € und profitieren Sie von 5% Zinsen!

Informieren Sie sich auf www.crowdpartner.de




Düngeverordnung (DüV) in Kraft getreten

Mit der Veröffentlichung der Düngeverordnung (DüV) im Bundesgesetzblatt am 1. Juni 2017 ist die neue Verordnung damit in Kraft getreten. Alle Vorgaben und Anforderungen sind nun in vollem Umfang einzuhalten.




Substratpreise

Wie auch die Jahre zuvor hat der Fachverband Biogas zum siebten Mal die Substratpreise der Ernte des Vorjahres abgefragt. Das Ergebnis zeigt, dass im Jahr 2016 die Preise wieder auf dem Niveau von 2010 liegen. Die Anlagenbetreiber, die sich an der Umfrage beteiligen, geben dabei Preisangaben zu verschiedensten Substraten. Preisangaben zu Silomais stehen dabei an erster Stelle, gefolgt von Getreide-GPS und Grassilage, aber auch Preise für sogenannte alternative Energiepflanzen wurden vereinzelt übermittelt. 




Ergänzung zum Thema "Stromsteuer"

Im Zusammenhang mit der Energie- und Stromsteuer gibt es eine beihilferechtliche Mitteilungspflicht. Der Fachverband Biogas bietet dazu die eine Arbeitshilfe an, die von Mitgliedern heruntergeladen werden kann. Seit dem 1. Mai besteht alternativ auch die Möglichkeit, die Meldungen in einem Online-Portal des Zolls vorzunehmen. Dazu hat die Zollverwaltung das "Erfassungsportal EnSTransV" (Verordnung zur Umsetzung unionsrechtlicher Veröffentlichungs-, Informations- und Transparenzpflichten im Energiesteuer- und Stromsteuergesetz) eingerichtet. In diesem Portal können die Erklärungen ohne eine besondere Software über das Internet abgewickelt werden. Allerdings ist die Einrichtung eines Benutzerkontos durch den Nutzer notwendig. Ab dem kommenden Jahr ist die Meldung über das Portal verpflichtend.

Hinweis: Die Abgabefrist für beihilferechtliche Mitteilungen endet am 30. Juni 2017.




Wassergefährdende Stoffe (AwSV) - Neue Bundesverordnung tritt in Kraft

Die Verordnung über Anlagen zum Umgang mit wassergefährdenden Stoffen (AwSV) wurde am 21. April 2017 im Bundesgesetzblatt verkündet  und tritt am 1.8.2017 in Kraft. Die bisher geltenden Länderverordnungen verlieren damit ihre Gültigkeit. Die Verordnung finden Sie im Bundesanzeiger.




DüMV im Bundesgestzblatt verkündet

Am 20. April 2017 ist die "Zweite Verordnung zur Änderung der Düngemittelverordnung" im Bundesgesetzblatt verkündet worden und am 21.4.2017 in Kraft getreten. Die Änderungen können Sie unter der Rubrik Downloads einsehen. 




Umfassende Überarbeitung des Merkblatts M-001 "Brandschutz auf Biogasanlagen"

Das Merkblatt M-001 "Brandschutz auf Biogasanlagen", das letztmals im Jahr 2010 überarbeitet wurde, ist in wesentlichen Punkten korrigiert worden. Am 26.04.2017 wurde es vom Fachverband Biogas veröffentlicht. Sie können es unter der Rubrik Downloads einsehen.




Neue Rechtslage bei der Stromsteuer

Am 1. April 1999 wurde die Stromsteuer in Deutschland eingeführt, seit 01.04.2017 gilt eine neue Rechtsauslegung.

Eine Stromsteuer fällt immer dann an, wenn vom Endverbraucher Strom aus dem Versorgungsnetz entnommen wird. In Deutschland ist grundsätzlich eine Stromsteuer zu entrichten. Steuerschuldner ist der Energieversorger, der die Stromsteuer dann über den Strompreis an den Verbraucher weiter verrechnet.

Für Biogasanlagen kann es im Rahmen des Stromsteuergesetzes Steuerbegünstigungen geben. Wegen der neuen Rechtslage empfiehlt der Fachverband Biogas den Betreibern, sich für eine individuelle Beratung und Informationen an einen Steuerberater, einen Juristen oder an die Generalzolldirektion zu wenden.