Ecogas GmbH

Die Ecogas GmbH ist ein führendes Unternehmen im Bereich innovativer Biogassysteme. Als Anbieter von Gesamtkonzepten umfasst die Angebotspalette alle Dienstleistungen von Konzeption und Planung bis hin zu Realisierung und Wartung. Die langjährige Erfahrung in Fragen der Finanzierung und Kapitalbeschaffung ermöglicht es der Ecogas GmbH maßgeschneiderte Lösungen zu entwickeln und umzusetzen.


News

Umzug in neue Büroräumlichkeiten
 
Sehr geehrte Damen und Herren,
 
in der Zeit vom 18. – 22. September 2017 ziehen wir in unsere neuen Geschäftsräume um. Während des Umzugs erreichen Sie uns nur unter folgenden Mobilnummern:
 
Geschäftsführer H. Altenried: 0049 152 54265857
Projektleiter H. Heuchele: 0049 152 33890340
Bauleiter H. Franzesko: 0049 152 33512070
 
Da wir auch einen neuen Server installieren, können Emails nicht empfangen werden. Wir bitten um Ihr Verständnis.
 
Ab Montag, 25. September 2017 finden Sie uns unter der neuen Anschrift:
 
88317 Aichstetten, Hochstraße 8 (ehemaliger Bahnhof)



Änderung der Mess- und Eichverordnung (MessEV) betreffs der Tarawiegung von Fuhrwerkswaagen
 
In der vorangegangenen Mess- und Eichverordnung aus dem Jahr 2014 musste nach § 26 Abs. (2) Satz 2 MessEV ab dem 01.01.2015 während der Ernte das Leergewicht des Gespanns nach jedem Entladen neu bestimmt werden.
Der Bundesrat hat die Aufhebung des oben genannten Paragraphen beschlossen. Damit dürfen nun wieder gespeicherte Festtarawerte verwendet werden und das Leergewicht des Fahrzeuges muss nicht mehr nach jeder Anlieferung ermittelt werden.
Für die Biogasbranche bedeutet dies, dass im Rahmen von Biomassetransporten bei der Fahrzeugwiegung auch bei mehrmaligem Be- und Entladen nur einmalig ermittelte Festtaragewichtswerte verwendet werden. Zu Beginn eines Erntetages wird das Leergewicht des Zugfahrzeugs inklusive des Anhängers ermittelt. Während des ganzen Tages wird dieses vom Gewicht im beladenen Zustand abgezogen und so die Masse der Ladung bestimmt.
 
Der Fachverband Biogas hat sich maßgeblich für diese Änderung eingesetzt, die am 15.8.2017 im Bundesgesetzblatt veröffentlicht wurde und seit dem 16.08.2017 gilt.



Bundesnetzagentur korrigiert das Ausschreibungsvolumen für das Jahr 2017
 
Für den Ausschreibungstermin am 1. September 2017 hat die BNetzA das Ausschreibungsvolumen aktualisiert.
 
 „Das Ausschreibungsvolumen dieses Gebotstermins beträgt 122.446 Kilowatt.
Das Ausschreibungsvolumen gemäß § 28 Abs. 3 Satz 1 Nr. 1 EEG in Höhe von 150 Megawatt ist um die im vorangegangenen Kalenderjahr 2016 installierte Leistung von Biomasseanlagen zu verringern, deren anzulegender Wert gesetzlich bestimmt worden ist und die im Kalenderjahr 2016 an das Register als in Betrieb genommen gemeldet worden sind (§ 28 Abs. 3a Satz 1 EEG). Dies sind 27.554 Kilowatt.“
(Aus: Webseite der Bundesnetzagentur)




Biomasse-Ausschreibung
 
Die Bundesnetzagentur (BNetzA) hat Unterlagen zur ersten Biomasse-Ausschreibung veröffentlicht. Ab 1. September 2017 wird sie Ausschreibungen zur Ermittlung der anzulegenden Werte für Strom aus Biomasseanlagen durchführen.
 
 „ Der ermittelte anzulegende Wert dient als Berechnungsgrundlage für die Höhe des Zahlungsanspruchs (Marktprämie). Es wird eine Gebotsrunde pro Jahr durchgeführt.
Die gesetzlichen Grundlagen für die Ausschreibungen sind im Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) geregelt. (§§ 28 bis 35a und 39 bis 39h EEG)
 
Von den Ausschreibungen betroffene Anlagen
Grundsätzlich wird die Höhe der Zahlungen für alle ab dem 1. Januar 2017 neu in Betrieb genommenen Biomasseanlagen mit einer installierten Leistung von mehr als 150 Kilowatt bis 20 Megawatt durch Ausschreibungen ermittelt.
 
Ausnahmen
Es sind nur Anlagen ausgenommen, die vor dem 1. Januar 2017 nach dem Bundesimmissionsschutzgesetz (BImSchG) oder einer sonstigen Bestimmung des Bundesrechts genehmigt wurden oder die einer Baugenehmigung bedurften und diese erhalten haben, wenn die Anlagen bis zum 31. Dezember 2018 in Betrieb genommen werden.
Anlagen, die vor dem 1. Januar 2017 ausschließlich mit Biomasse betrieben wurden, können sich unabhängig von einer Mindestgröße an den Ausschreibungen beteiligen, wenn der Zahlungsanspruch nach dem EEG für den in ihnen erzeugten Strom zum Zeitpunkt des Ausschreibungstermins noch für höchstens acht Jahre besteht.“
(aus: Webseite der Bundesnetzagentur)
 
Fragen zur Ausschreibung beantwortet die BNetzA, auch über die E-Mailadresse ee-ausschreibungen(at)bnetza(dot)de



Inbetriebnahme Markststammdatenregister (MaStR) der Bundesnetzagentur verzögert sich

Da sich  das Marktstammdatenregister noch im Aufbau befindet, können derzeit nur die Netzbetreiber ihr Unternehmen im MaStR registrieren. Für alle anderen Marktakteure -  auch Biogasanagenbetreiber - ist die Nutzung voraussichtlich erst ab Herbst 2017 möglich.

Die Meldepflichten nach der Marktstammdatenregistrieverordnung (MaStRV) sind folgendermaßen zu erfüllen:
 
·         EEG- Anlagen  und deren meldepflichtigen Genehmigungen werden wie bisher über das Anlagenregister erfasst. Dafür gilt eine neue Meldefrist von einem Monat  (bisher 3 Wochen) nach  Inbetriebnahme oder ab Erteilung der Genehmigung. Die Flexprämie darf frühestens 3 Monate vor der geplanten Inanspruchnahme gemeldet werden.
·         Daten nach der Markstammdatenregistrierverordnung sind umfangreicherer. Die Daten, die nach der MaStRV eingetragen werden müssen, nicht aber eingetragen werden können, müssen nachgetragen werden, wenn das Webportal es ermöglicht.
·         Für Bestandsanlagen, für die eine Übernahme der Daten noch nicht möglich ist, gilt eine Frist bis zum 30. Juni 2019.
 
Die Bundenetzagentur weist darauf hin, dass keine Bußgeldverfahren für Verzögerungen entstehen, die sich aus der verspäteten Verfügbarkeit des Webportals ergeben.
 
Es gilt aber zu beachten, dass sich im Falle einer nicht vorgenommen Meldung zum Anlagenregister bzw. zum Marktstammdatenregister die Vergütung auf null reduzieren kann.



Das Marktstammdatenregister (MaStR) löst das Anlagenregister der Bundesnetzagentur ab
 
Am 1. Juli 2017 ist die Marktstammdatenregisterverordnung (MaStRV) in Kraft getreten. Das Marktstammdatenregister (MaStR) löst das Anlagenregister der Bundesnetzagentur ab und wurde ab dem 3. Juli 2017 online gestellt.
Alle Meldungen in Bezug auf Neuanlagen müssen nicht mehr zum Anlagenregister, sondern zum Marktstammdatenregister gemeldet werden. In Bezug auf Neuanlagen muss die Inbetriebnahme der Anlage innerhalb eines Monats nach der Inbetriebnahme zum Marktstammdatenregister gemeldet werden.
Auch Bestandanlagen sind registrierungspflichtig. Betreiber von Bestandseinheiten, die bereits vor dem 01.07.2017 in Betrieb genommen wurden, müssen die bereits in das Register eingetragenen Bestandsdaten bis zum 30.06.2019 überprüfen, gegebenenfalls ergänzen (z.B. die erstmalige Inanspruchnahme der Flexibilitätsprämie oder die Veränderung der installierten Leistung) und die Verantwortung für die Daten übernehmen.
Eine vorsätzlich oder fährlässig nicht oder falsch vorgenommene Registrierung zum Marktstammdatenregister kann mit einer Geldbuße geahndet werden.
Zudem werden Ansprüche auf Zahlungen von Marktprämien, Einspeisevergütungen, Flexibilitätsprämien... nach dem EEG erst fällig, wenn eine Registrierung im MaStR erfolgt ist.



Ihr Finanzpartner der Zukunft - CrowdPartner GmbH

Aktuelles Projekt: Bioenergiedorf Müden - Finanzierung Wärmenetz.

Beteiligen Sie sich ab 100,- € und profitieren Sie von 5% Zinsen!

Informieren Sie sich auf www.crowdpartner.de




Düngeverordnung (DüV) in Kraft getreten

Mit der Veröffentlichung der Düngeverordnung (DüV) im Bundesgesetzblatt am 1. Juni 2017 ist die neue Verordnung damit in Kraft getreten. Alle Vorgaben und Anforderungen sind nun in vollem Umfang einzuhalten.




Substratpreise

Wie auch die Jahre zuvor hat der Fachverband Biogas zum siebten Mal die Substratpreise der Ernte des Vorjahres abgefragt. Das Ergebnis zeigt, dass im Jahr 2016 die Preise wieder auf dem Niveau von 2010 liegen. Die Anlagenbetreiber, die sich an der Umfrage beteiligen, geben dabei Preisangaben zu verschiedensten Substraten. Preisangaben zu Silomais stehen dabei an erster Stelle, gefolgt von Getreide-GPS und Grassilage, aber auch Preise für sogenannte alternative Energiepflanzen wurden vereinzelt übermittelt. 




Ergänzung zum Thema "Stromsteuer"

Im Zusammenhang mit der Energie- und Stromsteuer gibt es eine beihilferechtliche Mitteilungspflicht. Der Fachverband Biogas bietet dazu die eine Arbeitshilfe an, die von Mitgliedern heruntergeladen werden kann. Seit dem 1. Mai besteht alternativ auch die Möglichkeit, die Meldungen in einem Online-Portal des Zolls vorzunehmen. Dazu hat die Zollverwaltung das "Erfassungsportal EnSTransV" (Verordnung zur Umsetzung unionsrechtlicher Veröffentlichungs-, Informations- und Transparenzpflichten im Energiesteuer- und Stromsteuergesetz) eingerichtet. In diesem Portal können die Erklärungen ohne eine besondere Software über das Internet abgewickelt werden. Allerdings ist die Einrichtung eines Benutzerkontos durch den Nutzer notwendig. Ab dem kommenden Jahr ist die Meldung über das Portal verpflichtend.

Hinweis: Die Abgabefrist für beihilferechtliche Mitteilungen endet am 30. Juni 2017.